Coronavirus – zur aktuellen Situation

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© KNA/Oppitz

Die katholische Kirche in Deutschland stellt sich der aktuellen Herausforderung zum Coronavirus (SARS-CoV-2). Zunächst sind alle Anweisungen von staatlichen Stellen, insbesondere der Gesundheitsämter, zu beachten. In diesem Dossier haben wir Informationen zusammengestellt, die die Kirche im Speziellen betreffen.

Grundsätzlich gilt, dass für Maßnahmen in den Bistümern ausschließlich die Bistümer selbst verantwortlich sind und zwar nach Maßgabe der staatlichen Behörden und der damit verbundenen Entscheidungen für Konsequenzen in den Bistümern. Alle 27 (Erz-)Bistümer haben umfangreiche Maßnahmen erlassen.

Bischof Bätzing veröffentlicht Reflexion zur Corona-Pandemie

„Corona und die Suche nach der künftig gewesenen Zeit“

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, hat am 10. September 2020 eine theologische Reflexion zur Corona-Pandemie veröffentlicht. Unter dem Titel Corona und die Suche nach der künftig gewesenen Zeit geht er den Erfahrungen und Auswirkungen der Pandemie in Kirche und Gesellschaft nach.

Mehr lesen: Pressemitteilung 10. September 2020

Weltkirchlicher „Sonntag der Solidarität“ für die Leidtragenden der Corona-Pandemie

Bischofskonferenz, Bistümer, weltkirchliche Hilfswerke und Orden rufen zu Spenden auf – Sonderkollekte am 6. September 2020

Angesichts der dramatischen globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie starten die Deutsche Bischofskonferenz, die (Erz-)Diözesen, die weltkirchlichen Hilfswerke und die Ordensgemeinschaften eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie. Im Mittelpunkt steht dabei der erste Sonntag im September (6. September 2020), den die Deutsche Bischofskonferenz zum „Sonntag der Solidarität“ ausgerufen hat. An diesem Tag soll in allen Gottesdiensten eine Sonderkollekte abgehalten werden. Darüber hinaus werden Spenden zur Finanzierung internationaler Projekte eingeworben.
Mehr Informationen: www.weltkirche.de/corona-kollekte

Erklärung zum Aufruf einzelner Bischöfe aus der Weltkirche zur Corona-Pandemie

Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, am Samstag, 9. Mai 2020, zum Aufruf einiger Kardinäle und Bischöfe aus der Weltkirche vom 8. Mai 2020 in Sachen Corona-Pandemie
Mehr lesen: Aktuelle Meldung vom 9. Mai 2020

Ständiger Rat zu Fragen der Corona-Pandemie im kirchlichen Leben

Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat sich auf seiner am 27. April 2020 als Videokonferenz durchgeführten Sitzung insbesondere mit Fragen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das kirchliche Leben befasst.
Mehr lesen: Pressemitteilung 27. April 2020

Die Coronakrise als kulturelle Herausforderung

Im Auftrag des Bistums Hildesheim hat das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover ein Papier zur Corona-Krise erarbeitet, in dem zentrale Aspekte der Pandemie als kulturelle Herausforderung in den Blick genommen werden: Fragen nach dem Umgang mit Nichtwissen, Verwundbarkeit, Schuld und einer Haltung angesichts einer Situation, die wesentlich von Unsicherheit geprägt ist. Das Papier ist als kostenloser Download auf der Internetseite des Instituts verfügbar:
https://fiph.de/veroeffentlichungen/buecher/Corona.php

Forschungsinstitut der Katholischen Universität Eichstätt gibt Tipps für Familien, Paare und Singles in der Corona-Zeit

Wie verändern uns Abstand, Isolation und unsichere Lockerungen? Welcher Gefühlskreislauf kommt in Gang durch Isolation, Quarantäne und Fernbeziehungen? Und wie kann man als Familie, Paar oder als Single durch diese Zeit kommen, deren Maßnahmen womöglich noch für Monate den Alltag bestimmen werden? Solcher und weiterer Fragen nimmt sich eine neue Broschüre des Zentralinstituts für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt an. Die Publikation Durchhalten trotz Corona-Krise. Anregungen für Paare, Familien und Singles zwischen Lagerkoller und unsicheren Lockerungen enthält wissenschaftlich erforschte und bewährte Inspirationen sowie Verhaltensregeln, um die vielfältigen Belastungen zu reduzieren und zu meistern. Das Spektrum der Beiträge reicht vom Entwickeln und Einhalten einer Tagesstruktur über den Umgang mit Einsamkeit und Fernbeziehungen bis hin zu Tipps für Eltern – differenziert nach dem Alter des Nachwuchses.

Publikation Durchhalten trotz Corona-Krise. Anregungen für Paare, Familien und Singles zwischen Lagerkoller und unsicheren Lockerungen: pdf-Datei herunterladen

Empfehlungen zur Ermöglichung öffentlicher Gottesdienste angesichts der Corona-Pandemie

Die Deutsche Bischofskonferenz war gebeten, bei einem Gespräch im Bundesministerium des Innern am 17. April 2020 Vorschläge einzubringen, welche Voraussetzungen für die Wiederzulassung von religiösen Zusammenkünften gegeben sein sollten. Das Papier „Überlegungen aus dem Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zur Möglichkeit religiöser Versammlungen“ ist im Internet am 17. April 2020 veröffentlicht worden. In der Folge des Gesprächs waren die beteiligten Religionsgemeinschaften gebeten, ihre Vorstellungen zu konkretisieren. Dazu hat das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz ein weiteres Papier in Form von Empfehlungen für die Feier der Liturgie erarbeitet, das am 24. April 2020 mit dem Bundesministerium des Innern erörtert wurde. Die „Empfehlungen zur Feier der Liturgie in Zeiten der Corona-Krise“ werden hier ebenfalls veröffentlicht. Beide Arbeitspapiere sind zugleich als Anregung für die Ausarbeitung jeweils eigener diözesaner Festlegungen zur Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienst gedacht.

17.04.2020: Überlegungen aus dem Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zur Möglichkeit religiöser Versammlungen – Arbeitspapier herunterladen (pdf)

24.04.2020: Empfehlungen zur Feier der Liturgie in Zeiten der Corona-Krise – Arbeitspapier herunterladen (pdf)

Triage: Öffentliche Debatte um medizinethische Entscheidungskonflikte

Angesichts der öffentlichen Debatte um mögliche medizinethische Entscheidungskonflikte, wenn infolge der Covid-19-Pandemie die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten nicht mehr für alle Patienten ausreichen, hat das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz eine Argumentationsskizze erarbeitet, die den Leserinnen und Lesern helfen kann, die Problematik, auch in ihrer ethischen Gewichtung und Orientierung, zu vertiefen.
Mehr lesen: Aktuelle Meldung 8. April 2020

Einkaufsservice

Die katholische Hilfsorganisation der Malteser bietet wegen der Corona-Krise eine bundesweite Telefon-Hotline an. Die Auskunft dient dazu, Älteren, Kranken sowie Menschen in häuslicher Quarantäne zu helfen. Unter der kostenfreien Nummer 0221-98229506 wird zum Beispiel der Kontakt zum örtlichen Einkaufsservice (an 140 Standorten) oder dem telefonischen Besuchsdienst vermittelt.

Gottesdienstübertragungen

Da fast flächendeckend in Deutschland keine öffentlichen katholischen Gottesdienste mit aktiver Beteiligung der Gläubigen angeboten werden können, verweisen wir auf die verschiedenen Gottesdienstübertragungen im Internet.

Regelmäßig überträgt zum Beispiel www.domradio.de täglich Messen aus dem Kölner Dom. Weitere Übertragungen bieten Radio Horeb und EWTN.

Eine Übersicht zu Gottesdiensten im Internet bietet das Internetportal katholisch.de an. Sortiert nach den 27 katholischen Bistümern, gibt es hier Informationen zu Alternativen zu den Gemeindegottesdiensten vor Ort.

Eine regelmäßig aktualisierte Übersicht aller Gottesdienste im Fernsehen, im Radio und gestreamt im Internet finden Sie auf der Internetseite der Katholischen Fernseharbeit.

Eine Zusammenstellung zu Gottesdiensten mit Untertiteln oder in Deutscher Gebärdensprache aus der Gehörlosenseelsorge im Erzbistum Berlin
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Rechtliche Hinweise zur Übertragung von Gottesdiensten über das Internet

Aufgrund der neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit der aktuellen Herausforderung zum Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht vielerorts das Bedürfnis nach Übertragungen von Gottesdiensten oder anderen liturgischen Feiern über das Internet. Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat das Gespräch mit den zuständigen Verwertungsgesellschaften GEMA und VG Musikedition gesucht, um die rechtlichen Fragen bezüglich der bestehenden Gesamtverträge zu klären.

Zur Aktuellen Meldung vom 19. März 2020

Liturgie

Das Deutsche Liturgische Institut hat auf seiner Internetseite eine Auswahl von Hilfen und Anregungen zusammengestellt und verweist auf zahlreiche Impulse der verschiedenen (Erz-)Bistümer und der Schwester-Institute in Österreich und der Schweiz.

Die Zusammenstellung für liturgisch Geübte und weniger Geübte, für Einzelne, Paare und Familien mit Kindern wird das Deutsche Liturgische Institut in den kommenden Tagen weiter ergänzen.

Zur Internetseite

Die Möglichkeit zur Generalabsolution hat der Vatikan aufgrund der Corona-Pandemie den Priestern in allen betroffenen Gebieten erteilt. Sie können damit den anwesenden Gläubigen auch ohne Einzelbeichte die Vergebung ihrer Sünden zusprechen.

Die Vergebung der Sünden, die der Priester stellvertretend für Jesus Christus ausspricht, ist nach katholischer Lehre normalerweise nur nach einem vorhergehenden mündlichen Sündenbekenntnis in der Einzelbeichte möglich. In kollektiver Todesgefahr lässt das Kirchenrecht jedoch auch andere Möglichkeiten zu. Diese sind nun wegen der Corona-Pandemie gegeben.

Note der Apostolischen Pönitentiarie über das Sakrament der Versöhnung während der aktuellen Pandemie
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Um mit den Menschen in den Pfarreien in Verbindung zu bleiben, bietet das Internetportal www.pfarrbriefservice.de eine Sonderpublikation für die Kar- und Ostertage an. Der vierseitige Flyer im DIN A5-Format zeigt aktuelle Texte und Bilder zu Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostern.

Der Flyer eignet sich als Pfarrbriefbeilage oder als Pfarrbriefersatz, als Rundmail oder für die Internetseite der Pfarrei. Außerdem gibt es die Impulse zu den einzelnen Tagen als Kärtchen, die sowohl in gedruckter Form als auch per Mail, WhatsApp und Social Media verbreitet werden können.

Die Vorlagen können heruntergeladen und ausgedruckt oder für den Druck bestellt werden.

Weitere Informationen

Die Liturgie des Karfreitags besteht aus mehreren Teilen. Ein Element sind die sogenannten Großen Fürbitten, in denen die Kirche am Todestag Jesu für die Anliegen der Kirche und der Welt betet.

Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie hat die Kongregation für den Gottesdienst in Rom eine zusätzliche Fürbitte angeregt, die jeweils in der Verantwortung der Diözesanbischöfe steht. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), und der Vorsitzende der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), haben dazu in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Liturgischen Institut eine Fassung vorgelegt, die für den Gottesdienst am Karfreitag empfohlen wird.

Besondere Fürbitte am Karfreitag 2020
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Auf der Internetseite des Deutschen Liturgischen Instituts www.liturgie.de findet sich die Fürbitte auch in einer mit Noten unterlegten Fassung.

Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung im Vatikan hat zu den Osterfeierlichkeiten in Zeiten der Coronakrise ein Dekret mit Hinweisen veröffentlicht (25.03.2020). Mehr lesen: Datei herunterladen

Seelsorge

TelefonSeelsorge

Machen Sie sich Sorgen? Die TelefonSeelsorge ist eine bundesweite Organisation in katholischer, evangelischer oder ökumenischer Trägerschaft. Rund 7.500 umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielseitigen Lebens- und Berufskompetenzen stehen Ratsuchenden in 105 TelefonSeelsorgestellen vor Ort zur Seite. Die TelefonSeelsorge ist unter den Rufnummern 0800-1110111 und 0800-1110222 rund um die Uhr kostenfrei erreichbar.

Internetseelsorge

Internetseelsorge.de dient dazu, katholische und ökumenische Seelsorgeangebote im Internet zentral zugänglich zu machen. Hier finden Sie ein Portal, das Angebote der Bistümer, Orden und Verbände sowie ausgewählte Privatinitiativen vorstellt und thematisch erschließt. Gerade jetzt stehen Ihnen Seelsorger und geistliche Begleiter per E-Mail und auch per Chat aus unterschiedlichen (Erz-)Bistümern zur Verfügung. Der Mail-Dialog erfolgt über ein gesichertes Web-Mail-System, das gewährleistet, dass Ihre Nachrichten nicht von Dritten gelesen werden können. Verantwortet wird Internetseelsorge.de von der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP), die 2010 als Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz gegründet wurde.

Maßnahmen und Angebote in den (Erz-)Bistümern

Grundsätzlich gilt, dass für Maßnahmen in den Bistümern ausschließlich die Bistümer selbst verantwortlich sind und zwar nach Maßgabe der staatlichen Behörden und der damit verbundenen Entscheidungen für Konsequenzen in den Bistümern.

Weltweites Gebet mit Papst Franziskus

Papst Franziskus hat am 27. März 2020 um 18.00 Uhr auf dem Petersplatz in Rom ein weltweit beachtetes Gebet im Zeichen der Corona-Pandemie gesprochen. Wir dokumentieren hier den Wortlaut der Ansprache von Papst Franziskus. Bereits im Vorfeld hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), die Gläubigen der katholischen Kirche in Deutschland aufgerufen, sich an diesem Gebet zu beteiligen: „Es ist eine gute Gelegenheit, sich als Universalkirche mit dem Heiligen Vater vereint zu wissen und in dieser schweren, leidgeprüften Zeit das gemeinsame Gebet zu suchen.“ Die Einladung von Papst Franziskus zeige, wie sehr es ihm ein Anliegen sei, Kirche als betende Weltgemeinschaft in einer solchen Krise zu erfahren.

Mehr lesen:

Bischof Dr. Georg Bätzing zur Frage religiöser Zusammenkünfte

Am 17. April 2020 haben sich Vertreter des Bundes, der Länder (vertreten durch Hamburg, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) sowie der Religionsgemeinschaften zu einem Gespräch im Bundesministerium des Innern über die Frage der Fortgeltung der Untersagung religiöser Zusammenkünfte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgetauscht. Die katholische Kirche wurde vom Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Dr. Karl Jüsten, vertreten. Zu den Ergebnissen der Zusammenkunft erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing:
Zur Pressemitteilung vom 20. April 2020

Bischof Dr. Georg Bätzing zu den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung

Anlässlich der Konferenz der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie am 15. April 2020 erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing:
Zur Pressemitteilung vom 15. April 2020

Ökumenisches „Wort zum Sonntag“ in der Osternacht

Aufgrund der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie sprechen zum ersten Mal der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, gemeinsam das „Wort zum Sonntag“. Eine solche ökumenische Kooperation gab es in der bald 70-jährigen Geschichte des Wortes zum Sonntag bisher noch nicht. Sendetermin ist der kommende Samstag (Osternacht) um 24.00 Uhr im Ersten (ARD).
Mehr lesen: Pressemitteilung 11. April 2020

Bischöfe schreiben an Mitarbeiter von Caritas, Beratungsstellen und kategorialer Seelsorge

„Durchkreuzung unseres öffentlichen und privaten Lebens“

Mit einem Dank für den vielfältigen Einsatz an Menschen, die direkt von der Corona-Pandemie betroffen sind, haben sich der Vorsitzende der Caritaskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Stephan Burger (Freiburg), der Vorsitzende der Pastoralkommission, Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück) und der Vorsitzende der Kommission Ehe und Familie, Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin), an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas, der Beratungsstellen und der kategorialen Seelsorge gewandt.

Schreiben an Menschen mit Behinderungen

„Eine Zeit, wo Gott uns nahe ist“

Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Seelsorge für Menschen mit Behinderungen, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt), hat in einem Brief den Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Angehörigen sowie den in der Seelsorge tätigen Mitarbeitern Mut zugesprochen. Angesichts der Corona-Pandemie gebe es eine schwierige Lage, die insbesondere auch die Bewohner von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und deren Fachkräfte trifft. Ihm sei es ein Anliegen, diesen Mut zuzusprechen in einer Zeit, „wo Gott uns ganz nahe ist, denn er ist immer da, wo Menschen in Not sind“.
Mehr lesen: Pressemitteilung 3. April 2020

Gemeinsames Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche

Anlässlich der weltweiten Corona-Pandemie rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland zu Zuversicht und Vertrauen auf. Jeder könne sich der solidarischen Unterstützung, des Beistands und Gebets gewiss sein. Das schreiben in einem gemeinsamen Wort unter dem Titel „Beistand, Trost und Hoffnung“ der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Zur Pressemitteilung vom 20. März 2020

„Beistand, Trost und Hoffnung“
Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland zur Corona-Krise
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Schwester Judith Beule SMMP von der Gehörlosenseelsorge im Erzbistum Berlin hat das Gemeinsame Wort der Kirchen in Gebärdensprache aufgegriffen.

Empfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz

Bereits mit Beginn der Coronakrise hat das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz am 26. Februar 2020 Hinweise zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) in Gottesdiensten und Kirchenräumen gegeben. Wir dokumentieren die Empfehlungen hier, die nach wie vor Gültigkeit haben, auch wenn öffentliche gottesdienstliche Feiern in vielen Bistümern ausgesetzt sind.

Aufgrund von Fällen des Coronavirus in Deutschland hat das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz Hinweise zur Vermeidung von Ansteckung an die (Erz-)Bistümer verschickt. Die Situation wird ernst genommen.

Die Zahl der in Deutschland an dem neuen Virus Erkrankten hat zugenommen. Jeder Einzelne und die im öffentlichen Bereich Verantwortlichen sind aufgefordert, um der Ansteckung entgegenzuwirken. Dies gilt auch für den Bereich der Kirche.

Die Grundregel zur Minderung der Erkrankungsgefahr lautet: Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.

Daraus folgt: Bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll keinen liturgischen Dienst ausüben. Dies gilt besonders für die Leiter von Wort-Gottes-Feiern, die Messdiener und Kommunionhelfer. Priester sollen nicht der Gemeindemesse vorstehen.

Ratsam ist vorübergehend auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen.

Zusätzlich empfehlen sich folgende Maßnahmen:

  • Bei Konzelebration soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass man kein Ansteckungsrisiko eingeht.
  • Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert.
  • Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfiehlt sich gegenwärtig die Handkommunion. Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht. Dasselbe gilt für den Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung) beim Friedenszeichen nach dem Friedensgruß des Priesters.

Im kirchlichen Bereich soll im Hinblick auf das neue Virus verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern.

Bonn, 26. Februar 2020